Immer mehr Menschen haben Interesse daran, die Welt und sich besser zu verstehen. Wird Selbstreflexion die neue Tugend des 21 Jahrhunderts?

Wir leben in einer Welt, in der wir alles haben können: teure Autos, schöne Wohnungen, schicke Kleider, wir können bis ans Ende der Welt reisen. Nirgendwo scheinen Grenzen zu sein und doch sind wir oftmals unzufrieden.

Das Bedürfnis nach «erfüllt sein» oder «glücklich sein» bringt uns dazu, immer noch mehr anzuschaffen, immer noch mehr zu tun, immer noch mehr Ansehen und mehr und mehr. Wir meinen mit Ansehen, Statussymbolen und einer höheren Position im Beruf die Erfüllung zu finden.

Wenn – dann …

«Wenn ich erst meinen Ferrari habe oder die teure Handtasche von Gucci und Co., dann bin ich wer, dann ist mein Leben besser, reicher, erfüllter, glücklicher. Dann bin ich zufrieden.»

«Wenn ich mir eine Rolex leisten kann, dann ist das Leben lebenswert und viel einfacher.»

«Wenn ich diese Position in der Firma erreicht habe, dann bin ich erfolgreich.»

«Wenn – Dann» – Formulierungen sind selbst gesetzte Einschränkungen, Limitierungen unseres Seins, des Jetzt, unseres Lebens, unserer Freude. Wir leben unser Leben in der Zukunft. Wir entziehen uns selbst damit die Verantwortung für das Heute, für unser Leben.

Umgekehrt erzählen wir uns was alles nicht in unseren Leben funktioniert hat. Anschliessend machen wir die Umstände, Personen oder letztendlich das Wetter dafür verantwortlich.

«Meine Eltern haben nie viel Geld gehabt, deshalb konnte ich keine bessere Ausbildung machen.»

«Weil meine Schwester immer bevorzugt wurde, habe ich kein gutes Verhältnis zu meiner Familie.»

«Wenn ihr damals auf mich gehört hättet, dann wäre heute alles ganz anders!»

«Weil meine Kollegen so blöd sind, bin ich in dieser misslichen Situation.»

«Hätte ich damals nur …. !»

«Ich darf nichts sagen, sonst ist mein Freund beleidigt und unser Urlaub wird ein Desaster.»

«Ich konnte nicht laufen gehen, weil es geregnet hat.»

Wir leben in der Zukunft und/oder in der Vergangenheit, – leider nicht im Jetzt und Hier.

Dazu kommen unsere veralteten Glaubenssätze, welche wir von unseren Eltern/Grosseltern übernommen haben wie bspw.

«Ohne Fleiss kein Preis!»

«Typisch, das mir das immer passiert!»

«Wer rastet der rostet!»

«Ich muss etwas tun, um gesehen, erkannt, gehört zu werden! «

«Ordnung ist das halbe Leben!»

«Geld verdirbt den Charakter!»

Wir sind darauf konditioniert über Leistung Anerkennung zu erhalten. Wir lassen uns so, unseren Wert vom Aussen aufdiktieren. So haben wir es von Kind auf gelernt. Durch und über die Erziehung von Eltern, Grosseltern, Lehrern und Erziehern lernen wir, uns einem System anzupassen. Das erste System, in dem wir uns einfügen, ist unser Zuhause. Wir lernen durch das Einhalten von Regeln, dass wir so die elterliche Anerkennung, die Liebe, die Fürsorge, den Zuspruch, das Vertrauen der Eltern gewinnen. Tun wir das nicht, erfahren wir sehr schnell Liebesentzug und eisige Kälte, in der wir uns schon als Kind nicht wohl fühlen. Denn wir brauchen die elterliche Geborgenheit und Unterstützung, weil wir auf sie angewiesen sind. Ohne diese würden wir nicht überleben. Genauso ist es mit unserem konditionierten Bewertungssystem, das haben wir ebenfalls unbewusst übernommen. Als Kind bleibt uns nichts anderes übrig.

Mach dir deine Mechanismen bewusst

Auf diese Art und Weise lernen wir Denk- und Verhaltensmuster, welche unser Leben auf tieferer Ebene bestimmen und leiten. Ich möchte hier anmerken, dass es wichtig ist, die Fähigkeit der Anpassung in die Gemeinschaft zu erlernen, Menschen brauchen Menschen. Ohne diese Stärke wäre es nicht möglich, zivilisiert zu Leben. Doch diese Konditionierung, dieses unbewusste erlernte Verhalten prägt uns und hat enorme Auswirkungen für uns als erwachsene Person. Wir wenden erlerntes Verhalten tagtäglich unbewusst im zwischenmenschlichen Bereich an. Dieses verursacht ungewollt unsere alltäglichen Konflikte in uns und folgend im Aussen. Machen wir uns diese Mechanismen bewusst, können wir uns verändern.

Unsere Glaubenssätze sind überholt

Heute sind wir erwachsen und in einer anderen Position wie damals als Kind. Heute dürfen wir eigenverantwortlich Entscheidungen treffen. Wir sind nicht mehr in der Abhängigkeit oder der Obhut unserer Erziehungsberechtigten. Nicht nur weil wir unser eigenes Leben führen und mittlerweile «gross und stark» sind, hat jeder von uns die Möglichkeit seinem Leben eine eigene Richtung zu geben, auch die politische, wirtschaftliche und finanzielle Situation hat sich verändert. Unsere Eltern und Grosseltern hatten andere Herausforderungen, Lebensumstände und damit einhergehende Interessen und Ziele als wir.

In unserer raschen, schnelllebigen und reichen Zeit sind so einige Überlebenseinstellungen und Katastrophenmindfucks überholt. Heute leben wir in Frieden, haben genug Essen auf dem Tisch und ein Dach über dem Kopf. Unsere Grundabsicherung ist eine andere als bei den Generationen vor uns.

In diesen Blog geht es nicht um…

Mir geht es in diesem Blog nur im weitesten Sinne um die Fähigkeit der Anpassung in unsere Gemeinschaft, mir geht es nicht um die Konflikte der Generationen. Auch möchte ich nicht unser System bewerten und einen Vergleich aufzeigen. Es hat alles seine Berechtigung, alles hat seine Zeit und ist in Ordnung.

Ich möchte uns lediglich anhand der Ausführungen, der Selbsterkenntnis und Reflexion ein Stück näher bringen. Meine Intension ist es, die unbewussten Zusammenhänge aufzuzeigen, welche uns das Gefühl vermitteln, dass unser Leben trotz Wohlstand, Reichtum und Sicherheit nicht genug ist. Das Gefühl der Unzufriedenheit, des Unmutes, der Stagnation, der Leere und Einsamkeit vieler Menschen zeichnet sich immer mehr ab. Veraltete Glaubenssätze helfen nicht dem Ziel und der Sinnerfüllung.

Burnout, Depression und Angststörungen sind die Folge überholter Bindungen und unangepasster «Denk- und Verhaltensautobahnen». Psychische Erkrankungen nehmen stetig zu in einer Welt, in der augenscheinlich alles vorhanden ist.

Wir spüren, dass etwas fehlt.

Der materielle Überfluss kann das Menschsein eben nicht ersetzen. Wir spüren immer mehr, dass etwas fehlt. Wir suchen in der materiellen Welt etwas, das wir dort niemals finden können. Äussere Anerkennung ist kurzlebig, füttert unser erschaffenes Ego und schwächt mehr und mehr unser wahres Selbstvertrauen. Wir verlieren den Zugang zu uns selbst und leben nur noch im Aussen. Lies hier den Blogartikel zum Thema: Was hat Selbstvertrauen mit unserem Ego zu tun?.

Wenn wir am Abend nach Hause kommen, betrachten die meisten Menschen ihren Tag aus einer negativen Brille. Wir sehen oft nur was nicht so gut gelaufen ist, was wir verbockt haben und ärgern uns über nicht Erreichtes, über die Kollegen, Freunde oder Kunden. Ja, sogar über das Wetter.

Wir denken und sehen schwarz-weiss

Wir denken und sehen oft nur schwarz-weiss. Wir formulieren oft in Katastrophen, nicht umkehrbarem oder absoluten!

«Wenn diese Beziehung den Bach runter geht, ist mein Leben vorbei und ich sterbe einsam und verlassen!»

Die Gedanken drehen sich im Kreis und uns wird dabei schon ganz schwindelig. Diese Formulierung dürfen wir wörtlich nehmen. Physisch und Psychisch. Unsere Stimmung ist am Tiefpunkt und diese übertragen wir auf unsere Familie, Partner/Partnerin, Kollegen/Kolleginnen. Wir brechen einen Streit vom Zaun mit dem Ehepartner/in, schaffen ein Ventil und übersehen dabei vielleicht noch unsere Kinder, wie sie uns mit leuchtenden Augen ansehen, vor Freude, dass Papa und/oder Mama jetzt mit ihnen zuhause sind. Doch unsere Lieben können nichts für unseren angefressenen Frust, unsere Aggression oder Wut. Spielen wir dieses Spielchen eine Weile, folgt Resignation oder sogar Stagnation. Die Ehe ist im Eimer und die Kinder verstehen nicht, was gerade passiert, geben sich vielleicht noch die «Schuld» an der Situation. Dein Innen wird im Aussen sichtbar.

All die unschönen Dinge, welche uns tagtäglich sprichwörtlich überrollen, bei der Arbeit, über die Medien, über unser Umfeld, passieren, das steht ausser Frage.

Doch wie gehen wir mit negativen Einflüssen um?

Was trägst du selbst zu so einer Situation bei, bewusst oder unbewusst? Es ist leicht, den schwarzen Peter anderen zuzuschieben, doch es gehören immer mindestens 2 Menschen dazu. Wie ist unsere Reaktion auf negative Ereignisse? Was tun wir selbst, um einen Streit zu entfachen? Wie interessiert sind wir an unseren Mitmenschen tatsächlich? Wie verhalten wir uns ihnen gegenüber? Was sagen wir? Wie ist unsere Körperhaltung? Welchen Unterton nutzen wir um unser Gefühl zum Ausdruck zu bringen? Durch was lassen wir uns aus der Fassung bringen? Wer oder was sind die Druckmacher, welche uns treiben und warum? Welche Situationen lassen uns aus unserer Haut fahren? Wie oft sagen wir «Ja», obwohl wir «Nein» meinen? Wie oft gehen wir über unsere eigenen körperlichen Grenzen hinaus, um etwas zu erreichen? Und wie oft verhalten wir uns dabei Mitmenschen gegenüber unfair und wertend? Und über was machen wir uns Gedanken? Wie ist meine Einstellung mir Selbst und der Welt gegenüber?

Was können wir tun?

Aus persönlichen sowie beruflicher Erfahrungen kann ich sagen, dass der Schlüssel zu einem zufriedenen, glücklichen und erfüllten Leben in der Selbstreflexion liegt. Dazu beobachten wir uns zunächst einmal selbst und schauen uns die Reaktionen des Gegenübers an. Was geht uns durch den Kopf? Was denken wir und was sagen wir? Was tun wir? Wie reagiert das Gegenüber? Durch das Erlernen der Fähigkeit zur Selbstreflexion erhalten wir Einblick in unsere Gedankenstrukturen, in unsere Denkweise und unsere Handlungen. Wir entdecken nach genaueren Hinschauen und stetiger Beobachtung unseren roten Faden, nach dem wir Denken, Fühlen und Handeln. Das gilt insbesondere auch für Konfliktsituationen. Unsere private Logik wird sichtbar und somit geben wir uns die Macht über unseren Geist zurück. Dadurch haben wir die Möglichkeit, zu einer anderen Sichtweise zu gelangen. Ich selbst gehe dann gern in die Metaperspektive und schaue mir wertfrei meinen regen Geist an. Weil wir die Fülle an Gedanken oft nicht zusammenfügen können, ist es hilfreich, diese Aufzuschreiben. So lernen wir uns noch einmal kennen und werden flexibler in unserer eigenen Anschauung der Dinge und uns selbst. Das Unsichtbare wird sichtbar. Unsere so genannten blinden Flecken werden erkannt. Wir können durch das Reflektieren eine positive Sichtweise auf das eigene Leben bekommen und Konfliktsituationen positiv entgegen wirken. Die Eigenkommunikation sowie die Kommunikation nach Aussen wird erkannt, nachvollzogen und bewusst gemacht. Das ist ein wesentlicher Schlüssel zu Glück, Zufriedenheit und damit auch zum Erfolg selbst.

Wir alle besitzen diese Fähigkeit.

Der eine wendet sie an, ein anderer hat damit eher Mühe oder ist noch nicht bereit. Mit der Kunst der Selbstreflexion gelangen wir zu unserer ureigenen inneren Kraft. Wir geben uns selbst die Macht zum Denken, Fühlen und Handeln zurück. Wir übernehmen wieder das Zepter unseres Lebens. Durch Eigenverantwortung, Mut, Lernbereitschaft, Sinnerfüllung und Neugier wird unsere Widerstandskraft gestärkt. Die Selbstwirksamkeit wird erhöht und unser Selbstbewusstsein wächst. Wir stellen fest, dass es gar nicht so schlimm ist, wie wir es uns selbst ganz oft erzählen. Selbstreflektiertes Verhalten ist gelebtes Konfliktmanagement. Wir selber entscheiden, ob wir die Position des Agierens oder Reagierens wählen. Wir entscheiden ob wir uns unter diesen Umständen wohl fühlen oder nicht. Wir entscheiden, ob uns eine Sache oder eine Person gut tut oder nicht. Wir entscheiden was wir wollen und was wir nicht wollen, wir erkennen, ob unser Handeln zielführend ist oder nicht. Mit zunehmenden Verständnis und Empathie mit uns und unseren Mitmenschen erreichen wir Zufriedenheit, Freude und Dankbarkeit. Das Miteinander wird gestärkt und die Kommunikation wird klarer. Dieser Wechsel der Perspektive ermöglicht es uns, dem Gefühl der Ohnmacht, Hilflosigkeit, unserer Wut den Rücken zu kehren.

Hol dir die Macht über dein Leben zurück

Wir finden so den Zugang zu unserer Gefühlswelt, zu unseren Bedürfnissen, zu unserem menschlichen Stärken und Fähigkeiten, zu unseren eigenen persönlichen Werten, der Sinn unseres Lebens wird soviel klarer. Wir lernen uns und andere wertschätzen.

Die alles entscheidende Frage hierbei ist … Worauf konzentrieren wir uns?

Nehmen wir noch einmal das Beispiel von oben zur Hand und wechseln unsere Perspektive.

Der Arbeitstag ist vorbei und wir kommen am Abend nach Hause. Schon bei der Autofahrt freuen wir uns auf unserer Familie, nehmen drei tiefe Atemzüge und lassen den Tag noch einmal kurz vorüber ziehen. Nun können wir zum Beispiel anstatt uns zu ärgern eine konstruktive zielführende Frage stellen oder wir überlegen uns mindestens 3 Situationen für die wir dankbar sind.

Zum Beispiel: Was hatte ich heute für kleine Erfolge oder Teilerfolge? Was war heute gut? Wofür bin ich dankbar?

Somit ändern wir unseren Fokus. (Achtung: bei dauerhafter Anwendung wird es zur Gewohnheit.)

Ein Wechsel der Sichtweise:

«Es war ein guter, produktiver Arbeitstag mit vielen neuen Erkenntnissen und Erfahrungen. Es ist nicht alles glatt gelaufen, doch wir haben Möglichkeiten gefunden, um es besser zumachen. Jeder der Kollegen und Mitarbeiter hat sein Bestes gegeben. Das macht mich froh. Wir sind ein gutes Team, dafür bin ich dankbar. Es gab einen schönen Moment heute beim Mittagessen als ein Mitarbeiter einen Witz erzählt hat. Den Kaffee heute Morgen habe ich sehr genossen, da ich mir ein paar Minuten Zeit dafür genommen habe. Meiner Kollegin habe ich durch ein Kompliment ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. So habe ich etwas für sie tun können. (In diesen Moment bemerke ich ebenfalls ein Lächeln in meinem Gesicht). Nun freue ich mich auf das Abendessen mit meiner Familie. Ich danke mir dafür.

Der Ausgangspunkt beider Szenarien ist der Selbe. Doch mit unterschiedlichen Ergebnis. Der Mensch mit dem Fokus auf das Positive wird einen harmonischen, entspannten Abend mit seiner Familie erleben. Hieran wird deutlich: Wir können sowohl einen ereignisreichen Arbeitstag verleben, als auch die Vorfreude auf die Liebsten geniessen.

Ich möchte eine rhetorische Frage stellen:

Wer führt wohl hier das erfolgreichere Leben? Derjenige, der in jedem Tag einen Erfolg erkennt? Oder der, der lediglich nur das negative im Blick hat?

Dein Inneres wird sich im Aussen wiederfinden

Es ist wichtig zu erkennen, das Reflexion die Produktivität verbessert und somit Erfolg einschliesst. Selbstreflexion ist förderlich für zwischenmenschliche Beziehungen und für unsere eigene Entwicklung. Beginnen wir diesen Weg zu gehen – bleiben wir bei uns, sind weniger im Aussen, sind konzentrierter und fokussierter, wir fordern und fördern. Durch regelmässige Anwendung erhalten wir Zuversicht, Freude, Gelassenheit, das Gemeinschaftsgefühl wächst, wir sind friedlicher, finden den Zugang zu uns selbst und schaffen so wahres Selbstvertrauen. Dies überträgt sich auf unser Umfeld, auf unsere Arbeit, auf unseren Alltag. Das verändern unserer Gedanken hat zur Folge, dass sich auch unsere Gefühlswelt verändert. Im Grunde verändert sich unser gesamter Körper, unser gesamter Mechanismus. Denn diese kleinen Perspektivwechsel verursachen positive Gefühle und somit werden Hormone ausgeschüttet, welche uns dabei unterstützen in Freude, Frieden, Glück, Erfüllung, Genügsamkeit, Heiterkeit oder einfach schlicht weg einen angenehmen Gefühl zu bleiben. Unser Körper wird es uns Danken.

Die nötige Energie beziehen wir nur aus uns selbst

Das heisst nicht, das wir alles rosarot sehen. Doch in dem wir bei uns selbst bleiben, können wir die Situation leichter akzeptieren, das Positive einer Situation ergründen, uns die richtigen Fragen stellen und neue Möglichkeiten eruieren und konzentrieren uns auf das Wesentliche. Unser Fokus gilt der Sache und wir lassen keine Negationen zu. Denn mit dem Bewusstsein, dass der Gedankenmindfuck uns kein Stück weiterbringt, bleiben wir auf das Ziel konzentriert. Wir bleiben fest im Sattel und somit in einer optimistischen Grundstimmung. Die dazu nötige Energie beziehen wir aus uns selbst.

Der erste Schritt der Selbstbeobachtung ist gemacht.

Der erste Schritt in eine friedvolle, glückliche und erfüllte Zeit ist somit gemacht. Selbstreflexion ist für mich persönlich eine Tugend. Die Tugend des 21. Jahrhunderts. Das Interesse an uns selbst wächst stetig, wenn auch noch oft hinter vorgehaltener Hand. Ich glaube dennoch, dass wir uns immer öfters fragen werden, wer wir nun eigentlich sind und wozu wir hier sind.

Und falls wir aus dem Gleichgewicht geraten, dürfen wir beobachten, uns besinnen, uns selbst reflektieren und die Situation akzeptieren. Wie wir reflektiertes Verhalten anwenden und was wir genau dafür tun können, erfahrt ihr im nächsten Blog.

Selbstreflexion – die Tugend des 21 Jahrhunderts, Teil 2.

Ich wünsche euch Herzensmenschen bis dahin ein gute Zeit.

Weil Sein minus Schein authentisch macht.

Passend hierzu auch der Blog: Schmerz ist unvermeidlich, Leiden ist eine Option.

Eure Katja