Nachdem wir verschiedene Facetten der Angst, auch im Zusammenhang mit verschiedenen Persönlichkeiten aufgedeckt haben, ihre Ursachen, Symptome und Verläufe sichtbar gemacht haben, kommen wir in diesem Blog zu der Lösung. Um Angst als dein Freund und Begleiter zu verstehen, braucht es Mut, (Selbst -) Reflexion, Konsequenz und die Liebe zum Leben und seiner Schönheit. Also auch zu uns selbst. Denn jeder von uns trägt seine Ängste mit sich herum. Der Umgang mit ihr entscheidet letztendlich über Glück und Unglück. Einige verbannen sie und Andere stellen sich Ihr. Die Angst ist ein gutes und nützliches Gefühl, sobald wir sie in ihrer Aufgabe verstehen und somit aus ihr schöpfen, wird dies andere Ergebnisse zeigen wie das davonlaufen, wegschauen und verstecken. So nähren wir unseren Schatten.

«Auf in ein angstfreies Leben» bezieht sich darauf, das Dunkel, das schwarze Loch, die Blockade, wir können es auf unterschiedliche Weise ausdrücken und benennen, und das Licht, die Freude, die Fähigkeit, das Talent oder auch die Hoffnung und Zuversicht, den Sinn und den Nutzen miteinander zu verbinden. Schaffen wir Raum ausserhalb des schwarz und weiss, werden wir in eine Grauzone gelangen, welche uns ermöglicht über den Tellerrand hinaus zu blicken. Wir benötigen eine bestimmte Bewertung der Dinge und der dazu gehörigen Emotionen, um uns selbst auf die Schliche zu kommen. Wir alle wollen sehr gerne das tun, was wir gut können, einen Beruf der uns erfüllt, eine Tätigkeit, die die Zeit vergessen lässt oder wir wünschen uns eine erfüllende Partnerschaft oder wir spüren, das wir ein Leben führen, welches nicht unseres ist. Hinter alle dem steckt der Wunsch, ein glückliches Leben zu haben.

Unsere Gedanken und Gefühle verraten uns, was wir wollen und was nicht, was zu uns passt und was nicht, zu wem wir passen und zu wem nicht, was wir gerne tun und was nicht, was wir mögen und was wir nicht mögen und vor allem auch wer wir sind und wer nicht. Sind wir achtsam und (er)-kennen wir dieses Gefühl, gelangen wir oftmals zu der dahinterstehenden bzw. auslösenden Ursache.

Beispiel:

Wir bewundern mutige Menschen für ihren Einsatz und ihre Risikobereitschaft. Sie stehen zu sich und ihren Bedürfnissen, sie kennen ihre Ziele und trauen sich über den Tellerrand hinaus zu schauen. Sie werden oft als stark und dynamisch empfunden. Doch viele erkennen nicht, das zu Mut auch Angst gehört. Alles ist polar. Mutige Menschen haben ebenso ihre Ängste, nur lassen sie sich nicht von ihr einnehmen. Unabhängig davon ob es die Angst vor Verlust, vor Versagen, vor Ablehnung ist. Sie wissen wofür sie es tun und übernehmen Eigenverantwortung für ihr Leben. Ebenso tragen sie die Konsequenzen ihres Handelns.

1. Learning:

Erkenne deine Angst und schaue sie an. Nur so bringst du Licht ins Dunkel.

Erweitere deine Komfortzone!

Nur durch Angst erkennen wir Mut, aber auch Unmut, wenn ich in der Angst verharre, mich hinter ihr verstecke oder weg laufe.

Neue Wege, Mittel und Chancen

Mit diesem Wissen und dem Bewusstsein schaffen wir uns sowohl die Möglichkeit neue Wege, Mittel und Chancen zu entdecken als auch die Angst als Freund und Begleiter anzunehmen und diese Energie in Mut zu verwandeln. So schaffen wir uns ein nahezu angstfreies oder anders formuliert ausgeglicheneres, zufriedenes und erfülltes Leben.

2. Learning

Weg von dem was war und hin zu dem was ist.

Malen wir nun vor unserem bildlichen Auge unseren gewünschten Endzustand, das Ziel in kräftigen Farben, in beweglicher Form und intensiven Gefühlen aus, setzen wir hier schon den wichtigsten Schritt überhaupt, die Ursache. Denn unser System, unser Unterbewusstsein wird uns ab jetzt Impulse senden, unsere eigene Energie wird ins Aussen übertragen und uns leiten. Das leben schickt uns genau die Personen, Situationen und Momente, welche wir persönlich dazu benötigen, um diesen Endzustand zu erreichen. Oft führt dieser durch die Angst. Doch Achtung, durch Zweifel, übersteigertes Ego und negative Gedanken und Gefühle, wird diese Energie unterbrochen. Wichtig hierbei ist, der tiefe Glaube an das Eintreten, das Erreichen dieses Ziels. Ertappen wir uns beim zweifeln und hadern, stoppen wir diese Gedanken und setzen die Ursache einfach neu.

3. Learning

Um so mehr wir zulassen, das äussere Einflüsse auf uns wirken, desto weniger kommen wir bei uns selbst an und somit füttern wir unsere Ängste.

(Welche äußeren Einflüsse wirken positiv als auch negativ auf mich?)

Was kann ich genau in solchen Momenten tun, um nicht in die Spirale der Angst und Unsicherheit zu geraten?

In dem wir uns die Konsequenzen unseres Handelns bewusst machen, geben wir unserer Angst Raum sowie den dazugehörigen Emotionen.

Stell dir die richtigen Fragen. Zum Beispiel:

Stimmt es 100 %,was ich mir selbst erzähle?

Was will die Angst mir mitteilen und was steht tatsächlich dahinter?

Will ich mein Leben lang ein Gefangener meiner Emotionen sein?

Was kann im schlimmsten Fall passieren?

Was ist das positive an dieser Situation?

Wie kann ich tun?

4. Learning

Geben anstatt zu nehmen

Gebe das, was du haben willst. Willst du Aufmerksamkeit, sei aufmerksam. Willst du Liebe, gib Liebe. Willst du ernst genommen werden, nimm dich selbst ernst. Willst du mehr Verständnis, beginne dich selbst zu verstehen.

Ein Beispiel aus meiner Praxis:

Eine Klientin hatte ein sehr schwieriges Verhältnis zu ihrer Mutter. Die beiden spielten Katz und Maus. Einer provozierte den anderen in fast jeder Situation. Beide fühlten sich nicht verstanden und ernst genommen. Die Angst vor Ablehnung, nicht gesehen, gehört oder verstanden zu werden, wurde so stark, das die Klientin mit ihrem provozierenden Verhalten der Mutter gegenüber schmerzlich intervenierte. Sie will unbedingt die Aufmerksamkeit der Mutter, egal was es kostet. Viel Ärger, Wut, Angst, Traurigkeit und Verletzungen sind die Ursache eines solchen angespannten, belastenden Miteinanders. Das Ergebnis war Unzufriedenheit, Spannung, Streit, Unruhe und es kamen sogar schon Gefühle des Hasses auf. Dabei hatten beide das gleiche Ziel. Verständnis und sich Ernst genommen fühlen. Es ging soweit, das auch Aussenstehende Personen als Spielball benutzt und in die Konflikte der beiden mit reingezogen wurden. In der Arbeit mit meiner Klientin kamen wir der Ursache stetig näher. Durch das An- und Hinschauen auf ihre Situation und die zusammenhängenden Aspekte, auf ihre Ängste, Glaubenssätze, Haltung, Verhaltensmuster und innere Überzeugungen stellt sie fest, dass sie sich selbst nicht ernst nimmt, annimmt und das sie wütend auf sich selbst ist und eine Traurigkeit in sich trägt, welche noch nicht verarbeitet wurde. Es hat nicht lange gedauert, das sich die Beziehung und das Verhalten mit und zu ihrer Mutter stark zum positiven verändert hat und heute ein friedliches, verständnisvolles Miteinander möglich ist. Sie sagt «Ich liebe meine Mutter und verstehe sie mittlerweile sehr gut. Die Art unseres Umgangs hat sich zum positiven gedreht.»

Durch die eigene Veränderung verändert sich alles.

Durch gezielte Interventionen kann die Klientin nun ihre eigene Geschichte verarbeiten und in der Gegenwart Ursachen für ihre Ziele setzen, sowohl zu ihrer Mutter, als auch für ihr Leben und sich selbst. Durch das Bewusstmachen von Denken, Fühlen und Handeln hat sie einen Weg gefunden, die angespannte Situation mit ihrer Mutter aufzulösen, mit Freude zu erfüllen und in Frieden mit ihr zu leben. Sie ist heute klarer, bewusster im Umgang mit sich selbst und anderen, steht immer mehr zu sich und erkennt die Freude und Liebe in ihrem Leben. Die Heilung ihrer Verletzung braucht Zeit, doch ist sie zuversichtlich und pflegt ihre Wunde mit viel Achtsamkeit, Liebe und Respekt.

5. Learning

Beobachte deine Eigenkommunikation und schreibe dies auf!

Die Schneise zwischen Angst und Liebe oder Dunkelheit und Licht wird weniger. Unsere Schattenanteile, blinde Flecken oder entmutigte Anteile werden sichtbar, sind nachvollziehbar und können nun bewusst er-, ver- und bearbeitet werden.

Ich lade dich ein, deine Worte und Formulierungen sorgfältig zu wählen.

Falls es sich für dich gut anfühlt, wähle anstatt dem Wort «Angst», «Respekt».

«Ich habe Respekt vor ….!»

Fühlt es sich nicht stimmig an, übe dich weiter im Respektieren deiner Angst.

Angst ist dein Freund und Wegbegleiter und es geschieht alles für dich, nie gegen dich.

«Ich respektiere meine Angst und … !»

6. Learning

Annehmen, sich hindurch fühlen, Verwandeln

Achte dich und deine Gefühle. «Ich bin gut so wie ich bin! Und nehme meine Angst an!“

Öffne dich deiner Angst!!!

Schauen wir der Angst ins Gesicht, reichen ihr die Hand, nehmen wir sie an, fühlen wir sie, gehen wir durch sie hindurch, erwarten uns ungeahnt viele Möglichkeiten, das Entdecken unserer wirklichen Fähigkeiten, Entfaltung, Wachstum und somit Entwicklung aus unseren Verstrickungen.

Die Angst zeigt sich, wenn Raum für Entwicklung vorhanden ist. Hinter ihr steckt eine Menge brachliegendes Potential, das entdeckt und gelebt werden möchte. Lassen wir das Ego hinter uns, hilft die Angst uns zu konzentrieren und zu fokussieren. Aufmerksamkeit, Achtsamkeit, Einzigartigkeit, Fülle, Lebendigkeit und Eigenverantwortung wird uns zu Teil. Auf diesem Weg helfen wir uns nicht nur selbst, sondern auch anderen.

7. Learning

Gib dir die Erlaubnis Angst zu haben!

Sie gehört zu dir, du hast sie erschaffen, übernimm hier Eigenverantwortung.

Achtung: Überfordere dich nicht, verfahre nach dem Gesetz der Minimalkonstanz. Gehe kleine Schritte, mach sie dir zur Gewohnheit und gehe dann den nächsten Schritt.

Willst du Unterstützung? Dann melde dich bei mir! Gemeinsam schaffen wir es!

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MERKE:

Durch Unterdrücken, Verdrängen und Widerstand stauen wir negative Energien und Gefühle in unserem Körper, welche für den Moment unter Kontrolle scheinen, doch aus dem Unterbewusstsein heraus wirken. Über bestimmte Aktionen und Reaktionen, welche meist durch das außen getriggert werden, werden so unangemessene oder peinliche Situationen hervorgerufen, die uns im nach hinein oft leid tun. Sie entsprechen in der Regel nicht unseren Wünschen und Zielen. Oft entfernen wir uns dadurch immer mehr von Ihnen, weil es wiederum weitere negative Emotionen wie Zweifel in uns auslöst.

8. Learning

Ängste zeigen uns den Weg. Sie können uns lebendig machen.

Überwinden wir sie, erleben wir Leichtigkeit, Freude, Leidenschaft und Liebe.

Akzeptieren und Loslassen unserer Ängste

Lassen wir los, befreien uns aus den Ketten der Vergangenheit und alter Systeme, desto mehr erfahren wir Lebendigkeit. Das was vergangen ist, das ist ohnehin vergangen und nicht mehr zu ändern. Hören wir auf uns zu sorgen über die Zukunft, denn diese erschaffen wir jetzt, heute und morgen. Öffnen wir unser Herz für das Kind, welches wir einst waren, das es verursacht hat und übernehmen nun die Verantwortung dafür. Auf diese Art und Weise sind wir im Hier und Jetzt, weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft.

Angst als dein Freund und Begleiter, Erkenne die Angst!

Selbstreflexion, wie erlangen wir akzeptanz?

Mach dir täglich bewusst, das Angst nicht unser Feind ist. Wir haben sie selbst erschaffen. Angst schafft es, uns ins Vertrauen zu bringen. Denn nur wenn wir Angst haben, haben wir die Möglichkeit uns für Vertrauen zu entscheiden. Angst bringt Mut hervor. Sie erinnert uns an unsere Erfolge, bereits Erschaffenes, unsere Hürden, welche wir gemeistert haben und was wir dazu benötigt und getan haben. Sie zeigt wohin unsere Reise noch führen kann, welche Möglichkeiten und vor allem welches Potential noch in uns verborgen liegt. Sobald wir den Blick auf unsere Angst verändern und sie als Unterstützer wahrnehmen sind wir freier, unabhängiger und lebendiger. Unser Selbstvertrauen und Selbstsicherheit wächst, wir erlangen innere Stärke, der Glaube an uns und unsere Fähigkeiten lässt uns über uns hinauswachsen.

Mut ist der Zauber deiner Seele.

Erkennen und Verstehen wir ihren Auftrag, wird es eine Freundschaft fürs Leben. Angst ist unser Freund und Weggefährte.

„Lass dein grösstes Licht scheinen, somit scheint auch das Licht anderer in unserer Gegenwart. Hör auf dich klein zu machen. Es dient der Welt nicht, wenn du dich klein machst.“

Brauchst du Unterstützung beim Überwinden deiner Ängste? Willst du wissen, welche Fähigkeiten und Qualitäten in dir stecken? Hast du keine Lust mehr wegzulaufen und dich zu verstecken? Willst du dich deinen Ängsten stellen?

Dann melde dich bei mir.

Durch verschiedene Methoden und Techniken können wir deine Angst zu deinem Freund machen, den Weg zu deinem Mut ebnen, damit du über dich hinauswachsen kannst und dein Leben so führen kannst wie du es willst.

Weil Weglaufen und Verstecken Schnee von gestern ist. Sei mutig, nimm dein Leben selbst in die Hand, denn du hast kein Leben, du lebst eins.

Dein Leben, deine Zukunft, deine Entscheidung!

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herzlichst eure Katja