Warum fürchten wir die Angst? Weshalb haben wir Angst? Vor was haben wir Angst? Und kann die Angst unser Freund und Wegbegleiter sein?

Oft wissen wir gar nicht warum wir Angst haben. Unser Gefühl verpasst uns eins in die Magengrube, lässt uns erstarren, Schweißperlen laufen uns übers Gesicht, uns schnürt es den Hals zu und Katastrophenszenarien spielen sich in unseren Kopf ab. Alte erlernte Verhaltensmuster übernehmen die Führung. Es passiert ganz automatisch. Der Verstand weiss im Grunde, dass es keinen Grund gibt, sich zu fürchten. Doch unser emotionales System springt an und reagiert. Grundsätzlich ist das eine gute Sache und wir können dankbar dafür sein, es für uns nutzen und lernen diese Energien gezielt zu kanalisieren.

Angst als Schutz

Im Grund ist die Angst ein Schutzmechanismus, ein sehr alter Instinkt, den wir brauchen. Verknüpfen wir die Angst mit etwas negativen, versuchen sie abzuwehren, zu verdrängen oder ihr aus dem Weg zu gehen, wird sie stärker und somit auch unsere Schattenanteile. Mit diesen Verhalten und unserer Einstellung der Angst gegenüber entfernen wir uns immer mehr von uns selbst und geben so unserem Ego die Möglichkeit unsere innere Bühne zu betreten. Wenn es einmal das Wort ergriffen hat, landen wir in der Ego falle.

Es will uns erzählen:

„Ich bin ein Looser!“

„Ich schaffe das nicht!“

„Ich kann das nicht!“

„Es gibt Bessere!“

„Ich habe kein Talent!“

„Ich bin zu alt!“, „Ich bin zu jung!“

„Ich darf nichts sagen!“

„Ich halte meinen Mund, was sollen die Leute denken!“

„Auf keine Fall negativ auffallen!“

„Wer bin ich schon, das ich das könnte!“

„Es ist besser, wenn ich dies und das nicht mache, weil… ! “

„Das ist gefährlich!“

„Sei vorsichtig … !“

Ein Bündnis zwischen Ego und unseren alten erlernten Überzeugungen und Glaubenssätze nimmt durch das gedachte Wort unsere Haltung ein und bestimmt somit unsere Handlung.

Zum Beispiel:

„Ohne Fleiß, kein Preis!“

„Reiche Menschen sind schlecht!“

„Ich kann niemanden trauen!“

„Ich bin nicht gut genug!“

„Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr!“

„Ich muss mich anpassen!“

„Ich bin zu schüchtern!“

„Ein Indianer kennt keinen Schmerz!

„Du sollst den Tag nicht vor den Abend loben!“

„Ich kann nicht einfach machen, was ich will!“

„Im Leben bekommt man nichts geschenkt!“

„Ich darf keine Gedanken äußern und Gefühle zeigen!“

„Wenn ich es nicht mache, dann macht es keiner!“

„Ich habe nicht verdient, das … !“

„Ich bin nicht beziehungsfähig!“

„Bloß kein Risiko eingehen!“

„Wenn ich nichts arbeite, bin ich auch nichts wert!“

Hinter diesen falschen Glaubenssätzen steht Angst.

Wie ihr wisst, sind diese Aussagen destruktiv. Wir halten uns damit selbst klein und setzen uns selbst Grenzen unter unseren Möglichkeiten. Und weil unser Ego sehr Ich – bezogen agiert, keine verletzenden, schmerzenden Gefühle zulässt (zumindest nicht von Außen), Angst vor Veränderung und Wachstum hat sowie bemüht ist, zu jeder Zeit Oberwasser zu behalten und uns in der geschützten Komfortzone lassen und seine Macht über uns auf keinen Fall verlieren will, holt es, sprichwörtlich, unmittelbar nach dem Ereignis, die Keule aus dem Sack, um uns noch eins drüber zu braten, damit wir ja das glauben, was es uns erzählt.

„Ich wusste doch, dass ich es nicht schaffe!“

„Ich habe mich blamiert!“

„Das ist wieder typisch für mich, erst etwas anfangen und dann nicht zu Ende machen!“

„Ich bin Schuld, dass … !“

„Es ist mir peinlich!“

„Ich sollte alles so lassen wie es ist, da weiss ich wenigstens, was ich habe!“

„Ich hätte es vielleicht anders probieren können, doch nun ist es zu spät!“

“Alles ist meine Schuld!“

„Ich werde es nie lernen!“

„Immer passiert mir das, ich bin nicht fähig zu/um … !“

„Jetzt wird alles nur noch schlimmer,!“

„Es liegt an mir“!

„Wie kann ich nur so egoistisch sein!“

„Warum mache ich immer so ein scheiß … !?“

„Ich lasse es am besten!“

Lies hierzu den Blog: Was hat unser Ego mit Selbstvertrauen zu tun.

Das Hamsterrad der Angst

Solche Aussagen und Selbstgespräche schüren unsere Angst noch mehr. Dies führt dazu, dass wir ewig im Hamsterrad des Unglücks, des Weglaufens, des sich zu Verstecken gefangen bleiben. Wir passen uns an und verlieren uns selbst aus den Augen. Wir geben einen Teil von uns auf, welches sich irgendwann in Krankheit und verbittert sein äußert. „Die Welt ist schlecht und die Menschen sind schlecht.“

Werden wir uns dieser Situationen bewusst, können wir aktiv ins Geschehen eingreifen und aus der unbewussten Spirale der Angst austreten.

Der Weg führt über die Konfrontation mit unserem Schatten. Unserer tief verborgenen Ängste, welche durch das Ego genährt werden. Verbünden wir uns nun mit dem Ego, hören wir genau hin, was wir uns selbst erzählen, werden wir zum Beobachter, finden wir unsere blinden Flecken und können sie sichtbar machen. Das (Be) – achten unserer Eigenkommunikation hat starke Bedeutung und kann zu einer großen Quelle der Inspiration und Motivation werden.

Beispiel Angst vor Ablehnung

Viele Menschen können nicht «Nein» sagen. Es fällt schwer jemanden abzusagen, obwohl es ihnen nicht gut geht, sie keine Zeit haben oder auch einfach nicht konform sind mit dem Gewünschten. Hier steckt die Angst vor Ablehnung dahinter. Selbst wenn das Wasser bis zum Hals steht, bieten sie Hilfe an. Menschen mit dem so genannten Helfersyndrom (gesteigerte Form der Hilfsbereitschaft) vergessen sich selbst und finden sich immer wieder in Ent – täuschungen wieder. Sie meinen durch ihre Aufopferung, Hilfsbereitschaft und Zugeständnisse Anerkennung zu erhalten. Doch das ist oft nicht der Fall. Das ist entmutigend und führt zu Unzufriedenheit und Frust. Die Neigung dazu, sich ausnutzen zu lassen und sich zu überfordern, weil die Angst vor Ablehnung sie unbewusst überwältigt, ist stärker. Sie streben nach dem Gefühl des «Gebrauchtwerdens» und sie wollen, auf Teufel komm raus, Teil einer Gruppe sein, sich bestätigt und zugehörig fühlen. Leider führt das nicht selten zum Selbstverlust und zu inneren Konflikten, welche sich nach aussen projizieren.Das Gefangen sein in der eigenen Unsicherheit und das nicht Erfüllen eigener Ansprüche und Erwartungen führt zu nehmend zu inneren Druck bis hin zu Verzweiflung.

Wie gehen wir mit uns um?

Ich frage provokativ»Was ist deine Erwartung? Wie hoch sind deine Ansprüche? Bist du dir hundertprozentig sicher, dass es stimmt, was du dir selbst erzählst? Was von dem lebst du tatsächlich? Und warum? In welchen Lebensthemen machst du dir etwas vor? Wer ist die wichtigste Person in deinem Leben und was tust du für sie?

Wenn wir in diesen Fragen keine Klarheit haben, wenn wir uns mit diesem im innen noch nicht auseinander gesetzt, geschweige denn identifiziert haben, unsere Werte und Haltung uns und dem Leben gegenüber noch nicht gefunden haben, landen wir früher oder später frustriert und allein in unserem selbst erschaffenen Gedanken – Lebenskonstrukt. Was folgt ist Frust und Resignation, wir sind ausgebrannt, landen im Burnout, in der Depression, in Krankheit. Die Macht der Gewohnheit veranlasst Hilfsbereite stetig für alle da zu sein und Hilfe anzubieten, auch wenn nicht danach gefragt wird. Hier beisst sich die Katze in den Schwanz, denn hier füttern wir unser Ego, schüren die Angst, vergessen uns selbst, sind unreflektiert.

Sorgen, Schuld und Angst rauben uns Energie und bringen Leid

Es reicht ein komischer Blick, welcher nicht einzuordnen ist und schwupps übernimmt die Angst unseren Geist. Gedanken kreisen, was wir falsch gemacht haben könnten. Ob wir zu schnell, zu laut die Tür geöffnet haben, etwas falsches gesagt haben oder ob die Person uns nicht mag und wenn ja, warum? Dabei ist die Person nur konzentriert, müde, hat Hunger oder macht sich Gedanken was der Partner/in zum Geburtstag bräuchte oder ärgert sich über einen Strassenverkehrsteilnehmer der heute Morgen die Vorfahrt geschnitten hat. Möglicherweise macht sie einfach nur ihre Arbeit. Schuld, Sorgen und Angst rauben uns viel Energie und Zeit. Mit diesen Gedankenspiralen verursachen wir in uns Schmerz, Angst und Leid.

Einzigartige Fähigkeiten werden als Last angesehen

Dabei geht die Selbstliebe und die Leidenschaft für die Sache verloren. Die Fähigkeit der Hilfsbereitschaft und Empathie werden dieser Person zum eigenen Verhängnis. Sie machen sich zum Opfer, doch helfen tut das nicht. Die Angst vor Ablehnung und die eigene Unsicherheit ist so stark, das sie mit sich selbst ins Gericht gehen. Einzigartige Fähigkeiten werden als Last angesehen und abgestossen. Ich erlebe es immer wieder, das bspw. die Fähigkeit der Anpassung als negativ empfunden wird. Dabei ist es eine sehr nützliche und wichtige Fähigkeit.

«Immer wenn ich mich anpasse, habe ich das Gefühl, nichts sagen zu dürfen oder ich werde enttäuscht!»

«Ich darf nichts sagen, muss zustimmend sein, sonst passe ich mich ja nicht an!»

Meiner Meinung nach ist das totaler Bullshit! Doch es gibt immer zwei Seiten einer Medaille.

Anpassung ist unerlässlich für ein zufriedenes, glückliches Leben. Ohne Anpassung würde Chaos sein. In jeder Clique, in jeden Team, in jeden Unternehmen ist Anpassung erforderlich. Tun wir das nicht, leben wir ständig in Konflikten ohne Rücksicht auf Verlust und Verletzung. Wir sind soziale Wesen und im Grunde wird damit das Bedürfnis nach Zugehörigkeit erfüllt.

Um so wichtiger ist diese trainierte Fähigkeit.

Der Ursprung und die Lösung liegt in jedem Menschen selbst. Lerne «Nein» zu sagen und empathische, hilfsbereite Menschen besitzen die Fähigkeit freundlich, aber bestimmend «Nein» zu sagen. Sie sind diplomatisch, können gut vermitteln und sind verbindlich. Kein anderer Persönlichkeitstyp kann das ohne weitere Anstrengung und Kontrolle umsetzen. Ich finde es immer wieder schade, das diese Fähigkeit abgelehnt wird, auf Grund ihrer negativen Erfahrungen. Das führt dazu, das ihnen ihre erlernten und trainierten Fähigkeiten das Leben schwer machen und als Ballast getragen werden. Dabei ist es eine herausragende und nützliche Eigenschaft. Das Geheimnis liegt in der Anwendung und Dosierung von all dem, was in uns steckt.

Willst du schneller lernen, wie das umzusetzen ist, dann melde dich bei mir!

Lies hierzu den Blog: Schmerz ist unvermeidlich und Leiden eine Option.

Wir machen uns das Leben selbst schwer und verstecken uns hinter folgenden Glaubenssätzen und Überzeugungen:

„Um Himmelswillen, bloss keine Widerworte geben!“

„Ärger ist schlecht!“

„Ich helfe immer gern!“

„Ich gehe Konflikten aus dem Weg!“

„Ich bin nicht aggressiv!“

„Es wird von mir erwartet!»

«Mein Umfeld ist von mir gewohnt, dass ich … !»

«Ich kann doch nicht einfach «Nein» sagen!»

«Meine Kollegen/mein Freund/in, mein Chef braucht mich!»

«Ich will niemanden verletzen oder unrecht tun!»

«Mein Kollege/in verlässt sich auf mich!»

«Ich darf doch nicht … !»

«Ich kann doch nicht … !»

«Was sollen denn die Leute von mir denken!»

«Ich muss … !»

«Ich habe keine andere Wahl!»

Das selbst erschaffene Gefängnis

Durch diese sich selbst limitierenden Gedanken und Glaubenssätze halten wir uns selbst in einem goldenen Käfig gefangen. Anstatt erst einmal für sich selbst da zu sein, vergessen wir uns selbst und suchen im aussen, was wir im Innen noch nicht gefunden haben, und auf diese Weise auch nicht finden werden. Zuerst wird insgeheim verärgert mit den Finger auf andere gezeigt und schlussendlich verurteilen wir uns selbst. Richten Aggression gegen uns.

Emphatische Menschen können andere nicht dauerhaft verurteilen oder sich abwenden. Sie sind ihre Nahrungsquelle für Anerkennung. Das ist im wahrsten Sinne ein Teufelskreis und hält davon ab, Fähigkeiten, Talent und Eigenschaften dienlich für sich und andere einzusetzen. Sie geraten unter Druck, um die Erwartungen anderer zu erfüllen. Ihre Selbstvergessenheit führt zu Unzufriedenheit, Ohnmacht und auch Wut, die sich irgendwann, auf die eine oder andere Weise entlädt. Ihr Schatten holt sie ein, das heisst der Teil in ihnen, mit dem sie in Widerstand gehen oder anders gesagt, den sie nicht mögen. Das heisst ihre eigenen Fähigkeiten werden zur Last, sie bestätigen alte Überzeugungen und das kann zu Verbitterung und sozialen Rückzug führen. Oft bedienen sie sich auch der Krankheit als Weg zur Entlastung, nur um nicht abzusagen oder «Nein» sagen zu müssen. Das schlechte Gewissen und Gedanken um die Anderen belasten noch zusätzlich. Der Kreislauf der Schuld und der Scham endet nicht, die Furcht vor Ablehnung wird mehr und mehr präsenter.

Ob wir wollen oder nicht

Im Grunde kennen wir alle die Angst vor Ablehnung. Jeder von uns hat das schon einmal erlebt. Jeder von uns wurde schon einmal enttäuscht. Wir finden uns in Unzufriedenheit, Ärger, Frust, Schuld und Resignation wieder. Am Ende geben wir auf und unser Schatten, unsere Angst wird grösser und zeigt sich durch die oben genannten Gefühlszustände im Alltag. Ob wir wollen oder nicht, sie sind ein Teil von uns. Und wir können sie annehmen oder ablehnen. Diese Entscheidung liegt in der Verantwortung eines jeden Einzelnen. Emphatische Menschen sehen sich damit allerdings stärker konfrontiert aufgrund ihrer Persönlichkeitsstruktur. Nichts desto trotz dürfen sie hier Eigenverantwortung übernehmen und sich so aus diesen selbst erschaffenen Konstrukt befreien. Jede Enttäuschung macht frei von Täuschung. Sei mutig und schau hin.

«Jede Enttäuschung macht frei von Täuschung!»

Unsere Gesellschaft braucht hilfsbereite Menschen

Hilfsbereite Menschen sind sehr wertvoll für die Gesellschaft, für Gruppen und für Teams. Sie können gut vermitteln und schlichten, haben ein freundliches Wesen und lieben den Austausch. Sie haben ein hohes Einfühlungsvermögen, eine gute Intuition und sind gern gesehen. Sie lachen gern und sind fürsorglich. Schlicht weg, sie weisen eine hohe soziale Kompetenz auf. Hilfsbereite und freundliche Menschen braucht jedes Unternehmen, jede Firma, jedes Team, jede Gruppe und auch jede Familie. Es gilt hier genau hin zu schauen, zu fordern und zu fördern. Zum einem sich selbst und zum anderen den Gegenüber.

Dieses gilt nicht nur für emphatische Menschen. Diese Haltung ist jedem nützlich, der nicht mehr weglaufen oder sich verstecken will. Achte Dich und deine Fähigkeiten und nimm die Angst als einen Wegweiser zu deinem unerschöpflichen Potential.

1. Schau hin und spüre

«Was passiert in meinem Körper?»

«In welchen Situationen achte ich nicht genügend auf meine Bedürfnisse?»

«In welchen Situationen ignoriere ich meine Bedürfnisse?

«Bei welchen Personen passiert es mir immer wieder, nicht «Nein» sagen zu können?»

«In welchen Situationen treten körperliche Symptome auf, wo und welche?»

«Wo liegt schlussendlich meine Priorität?»

«Wie kann ich meine Fähigkeiten dafür nutzen, um eine «sowohl als auch – Situation» herbeizuführen?»

Wir dürfen uns erlauben genauer hin zu schauen. Ist es so, das die Strategie «Gefallen wollen» und «sympathisch sein» die eigene Angst fördert, Stress herbei führt und wir so den inneren Zweifler auf die Bühne holen? Hier gibt es genau zwei Antworten, «Ja» und «Nein».

Will ich Anerkennung für mich, für meine Leistung, für meine Gefallen, für meine investierte Zeit, für mein Engagement, für das, was ich gebe? «Ja» oder «Nein?»

2. Ein «Nein» zu dir, ist ein «Ja» zu mir!»

Das klingt egoistisch und ist diesen Persönlichkeiten völlig fremd. Diese Gedanken verursachen Stress und Widerstand. Hier gilt es, dieses Programm zu erkennen und hinein zu fühlen. Einfach mal Dasein lassen, denn diese Gefühle sind selbst erschaffene Gefühle. Öffnen wir unser Bewusstsein dafür, wird es leichter. Nutzen wir doch einmal unsere Fähigkeiten für uns. Achten diese und sind es uns selbst wert. Warum nicht auch die eigenen Fähigkeiten für sich nutzen?

Der Perspektivwechsel

Das, was im ersten Moment als Selbstverliebt bewertet wird, hat im zweiten Moment einen enormen Wert.

«Ein «Nein» zu dir, ist ein «Ja» zu mir».

Anstatt immer wieder an die eigenen Grenzen zu gehen und der «Gefahr» ausgesetzt zu sein, nicht ernst genommen zu werden und sich ausnutzen zu lassen, in ein tiefes Loch zu fallen, um dort mit hohem Energieaufwand wieder heraus zu kommen, begeben wir uns hier auf ein neues Feld. Nämlich das, wo wir frei entscheiden können:

Wem ich helfe und wann ich helfe?

Macht es Sinn, macht es kein Sinn?

Habe ich diese Energie wirklich noch zur Verfügung?

Bin ich in meiner Kraft und kann wirklich unterstützen?

Was tut mir im Moment gut?

Was brauche ich jetzt?

Der Schritt, aus der Dunkelheit ins Licht, der Schritt aus der Angst in die Freiheit. Entscheiden wir, für uns da zu sein und die Angst als Freund und Wegbegleiter zu achten, sind das gesetzte Ursachen, welche sich ebenso im Aussen manifestieren. Und so eine Umkehr erfolgt.

Gib dir selbst die Erlaubnis, eigene Entscheidungen zu treffen!

Lies hierzu den Blog: Angst als Freund und Wegbegleiter Teil 1

und den Blog: Mut, der Zauber deiner Seele.

Wir können nachhaltig helfen, sobald wir in unserer Kraft stehen

Es ist wichtig zu erkennen, das wir nur Unterstützer sein können, wenn wir in unserer eigenen Kraft sind. Wir können nur nachhaltig helfen, wenn wir mit uns im Reinen sind und uns unseren Ängsten bewusst sind sowie diese annehmen. Sind wir nicht bei uns, brauchen wir oft selbst eine helfende Hand. Hilfsbereite Menschen werden das wissen.

Erkenne dich selbst

Empathische Menschen besitzen die Fähigkeit ein «Nein» in starker Sympathie zu verpacken. Erkennen sie diese Fähigkeit und schauen ihrer Angst ins Gesicht, treten mutig den Schritt aus der Dunkelheit ins Licht, erwartet sie viel Liebe und Anerkennung. Zum einen aus sich selbst heraus, zum anderen aus dem Aussen. Die Energiereserven sind aufgefüllt, sie stehen in ihrer Kraft und können unterstützen, mit allem was sie zu bieten haben. Gezielt die eigenen Fähigkeiten einzusetzen ohne das es einen grossen Energieverlust bedeutet, ist das Ergebnis, wenn wir den Schritt aus der Dunkelheit wagen. Wir leben wozu wir geschaffen sind. Unsere Leidenschaft und unser Können werden eins. Es ist ein schönes Gefühl, voll und ganz sich selbst zu sein, ohne den Anspruch Gefallen zu wollen und Erwartungen erfüllen zu müssen, weil wir der Liebe und uns vertrauen schenken.

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Da dieses Thema sehr umfangreich ist, habe ich mich entschieden noch einen dritten Blog darüber zu schreiben.

Im dritten Teil erfahrt ihr, wie wir mit Versagens- und Verlustängsten umgehen.

Herzlichst eure Katja

Angst, dein Freund und Wegbegleiter – Teil 1