Dezember 16, 2018

Einsamkeit ist ein bedrückendes Gefühl, unter dem wir leiden. Meiner Meinung nach können wir nur durch Leid, eine not-wendige Veränderung herbeiführen. Es ist ein Symptom dafür, dass etwas in unseren seelisch – sozialen Beziehungen nicht stimmt. Uns fehlt etwas und deshalb leiden wir. Einsamkeit kann uns zu unserer Quelle führen, aus der wir eine enorme Kraft im Alleinsein verspüren und das als etwas positives und schöpferisches Empfinden.

Es gab eine Zeit in meinem Leben, in der habe ich mich oft allein und einsam gefühlt. Dies ist nun mehr als 15 Jahre her. Durch den Gedanken-Mindfuck habe ich nicht erkannt, welche Kraft und Schönheit das Alleinsein birgt. Dieses Gefühl überkam mich auch in Situationen, in denen ich nicht allein war. Selbst in schönen Momenten. Doch genau diese werfen mich zu diesem Zeitpunkt aus der Bahn. Es geht soweit, das ich die Freude der anderen als Angriff gegen mein Innenleben empfinde. Intensive liebevolle Situationen überfordern mich. Ja, es sind kaum auszuhaltende Schmerzen, welche sich aus Sicht Aussenstehender nicht erklären lassen.

Durch das Gefühl des Alleinseins, des allein Dastehens, allein kämpfen zu müssen, allein und einsam in mir selbst zu sein, die Dinge mit mir allein austragen zu müssen, führte dazu, dass ich mir oft schwach und ungenügend vorkam. Die Menschen um mich herum würden es sowieso nicht verstehen. Die Angst ausgelacht und/oder ausgestossen zu werden führt dazu, mich noch mehr zurück zu ziehen und nur das zu tun, was von mir erwartet wird, System angepasstes Verhalten abzurufen. Ich empfand mich als nicht gut genug. Das Gefühl, dass das Leben nicht lebenswert ist, keiner etwas mit mir zu tun haben möchte, ich anders bin, es an mir liegt, ja, sogar das Gefühl mich nicht zumuten zu können oder zu dürfen, dass ich nicht gesund für andere bin, ein Problemgeber sozusagen, machten mich sehr traurig, einsam und verlassen. Doch genau aus diesem negativen Mindset entsteht eine enorme Kraft und Stärke, welche mir hilft aus diesem Teufelskreis auszubrechen. Ich erkenne, dass es einen Unterschied zwischen Einsamkeit und Alleinsein gibt. Das im Alleinsein die Quelle meines Selbst liegt.

Erst Jahre später begreife ich, dass Momente in denen ich alleine bin, zu den wunderbarsten meines Lebens gehören können. Und dass das Leid der Einsamkeit ein Wegweiser ist, welcher zur Veränderungen führen kann. Warum? Das erfährst du im Laufe dieses Blogbeitrages.

Einsamkeit ist ein Gefühl. Alleinsein ein Zustand, welcher mit den unterschiedlichsten Gefühlen verbunden sein kann.

Niemand will einsam sein. Doch viele von uns sind es, vielleicht nicht dauerhaft, doch kommt es vor, das wir uns in Situationen wiederfinden, welche in uns ein einsames Gefühl hervorrufen. Ein Beispiel hierfür ist, wenn Familienangehörige oder Freunde nicht greifbar sind. Wir können in solchen Momente nicht wirklich etwas mit uns anfangen, langweilen uns, sind unruhig und hadern mit uns und der Welt. Wir sind einsam. Ein anderes Beispiel ist, wenn wir allein wohnen. Das Gefühl der Einsamkeit überkommt uns, weil wir uns auf diese Weise allein fühlen. Selbst wenn wir Besuch erwarten oder das Haus voll haben, können wir uns einsam fühlen. Ein Merkmal der Einsamkeit ist die Verschwiegenheit. Wir hören sie nicht, sie ist nicht präsent, Einsamkeit ist leise und kann still werden oder auch verstummen. Beispielsweise Paare, die sich nichts mehr zu sagen haben, stumm vor dem Fernseher oder dem Laptop sitzen. Deren Themen sind die Kinder, Essen und Dritte, das Paar selbst hat sich nicht mehr viel zu sagen. Über Einsamkeit sprechen wir nicht gern, da es kein heiteres Talkshowthema ist. Das peinliche Gefühl der Schwäche, der Verletzlichkeit, der Scham- und Schuldgefühle wird todgeschwiegen aus Angst, das Gesicht zu verlieren. Und doch ist es bei vielen präsent und führt zu einer dominanten, nicht erklärbaren Unzufriedenheit und Traurigkeit. Die Sehnsucht nach einem erfüllten, glücklichen Leben wird stärker und stellt das Hier und Jetzt in den Schatten der Einsamkeit. Die Angst vor Mitleid oder Verachtung bringt uns dazu, unsere Gefühle der Einsamkeit, der Trauer und des Alleinseins zu verbergen. Wir stecken, bildlich gesprochen, unsere Gefühle in eine Schatulle, drehen den Schlüssel um und machen weiter wie bisher.

Wir verstehen uns selbst nicht

Sobald du das Gefühl hast einsam und allein zu sein, spaltest du dich von dir selbst und von der Gemeinschaft ab. Deine Gedanken sind Mangel und Orientierungslosigkeit. Das Gefühl der Einsamkeit erfasst dich in allen Sinnen und deinem gesamten Körper. Oft verstehen wir uns selbst nicht, wissen nicht was los ist, haben keine Ahnung was wir tun können.

«Eigentlich geht es mir ja gut.»

«Ich habe keinen Grund zum Trübsal blasen.»

«Ich weiss auch nicht, was mit mir los ist.»

«Es ist ein komisches Gefühl, welches ich nicht beschreiben kann.»

Wir wollen uns niemandem zumuten

In der heutigen Welt, in der wir mit allen und jedem schnell und einfach verbunden sein können, fällt es uns um so schwerer, uns eine Akzeptanz unseres Selbst und damit unserer Gefühlen zu gestatten. Das Menschsein verliert sich immer mehr. Dein Selbstbewusstsein, deine Selbstsicherheit sowie dein Selbstwert leiden sehr darunter. Durch unser Misstrauen, unseren oft verdeckten Scham- und Schulgefühlen für unsere Situation und der Welt gegenüber, kommen wir uns ziemlich müde, überflüssig, und fehl am Platz vor. Wir wollen uns nicht weiter zumuten. Desinteresse, Unmut und das Gefühl der Resignation stellen sich ein. Ein Zustand der oft in die Depression mündet.

Was also tun in so einer Situation?

Oft wird mit unumstösslichen Weisheiten verkündigt, das nur allein durch positives Denken unsere Probleme gelöst seien. Das halte ich für sehr oberflächlich. Natürlich ist es wichtig positiv zu denken und zu lernen Eigenverantwortung für sich und das eigene Leben zu übernehmen. Tun wir das nicht, würde es bedeuten, dass wir im Sumpf unserer Gefühle verharren und allem negativem Platz einräumen. Wir würden unser Lebensglück aus der Hand geben.

Doch auch durch viele positive Inspirationen lässt sich unsere Einsamkeit nicht einfach so vertreiben. Verdrängung und Kompensation fabrizieren wir schon genug auf eine selbstschädigende Art und Weise. Ich denke deshalb, das die positive Psychologie hier nicht im Ursprung tatsächlich Hilfestellung bietet. Es wird unterschätzt wie viel positive Energie wir aus dem vermeintlich Negativen für uns erschaffen können.

Erlebe die Vielfalt in dir!

Ich habe die Erfahrung gemacht das die Akzeptanz der Dinge, der Situation so wie es ist, zunächst einmal das schwierigste und schmerzhafteste und doch der einfachste oder besser gesagt wenig leid-vollere Weg ist. Es beginnt damit, unser Erleben in seiner Vielfalt, eben auch die Einsamkeitsgefühle und die Art wie wir mit ihnen leben, zu erkennen, zu akzeptieren, zu würdigen und zu respektieren. Alle Erfahrungen sind Teil von uns und unserer Lebensgeschichte. Wir können sie nicht wegmachen oder löschen. Wir dürfen es akzeptieren, das diese Teil unseres Lebens sind, ob wir wollen oder nicht. Erst wenn wir das getan haben, sind wir in der Lage eine wirkliche Veränderung herbeizuführen. Der Weg jedes Einzelnen, ist ein anderer und auch der Umgang mit Gefühlen und Erlebnissen. Doch was uns wohl alle verbindet, ist das schwere Gefühl der Einsamkeit. Und das gilt es zu sehen und zu würdigen.

Hermann Hesse beschreibt Einsamkeit als den «Weg, den der Mensch am meisten fürchtet. Dort sind alle Schrecknisse, dort liegen alle Schlangen und alle Kröten.»

Ich selbst sage, das Einsamkeit lähmt und ein Gefühl der Leere und Sinnlosigkeit hervorbringt. Wir kapseln uns aus der Gemeinschaft ab, aus Scham und Schuld. Die Angst vor Ablehnung bringt uns dazu, uns von all dem zu entfernen, was wir lieben und wollen, entgegen allem, was unser Ziel ist.

Ein ehrlicher Kontakt zu anderen

Es ist nicht leicht dem Gefühl der Einsamkeit mit Aufrichtigkeit zu begegnen, es sind sehr wohl Mühen und Beschwernisse auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben. Wieder in lebendigen Kontakt mit anderen zu treten und sich ihnen voll zu öffnen, braucht oft Unterstützung und Zuversicht, nicht aber all das positive Gebrüll aus der Motivationspsychologie. Dieses schürt um so mehr die Scham und Schuldgefühle. Das Resultat dessen ist weiterer Rückzug und Verstummen betroffener Personen.

Durch viele Gespräche mit Betroffenen und meinen eigenen Erfahrungen beisst sich hier die Katze immer wieder in den Schwanz. Wir sind in dem Gefühl der Einsamkeit gefangen, ob wir wollen oder nicht. Hier spielt Willenskraft und innere Stärke, Eigenschaften, die in der positiven Psychologie oft verwendet werden eine untergeordnete Rolle.

Der ewige Kreislauf der Einsamkeit

Einsame Menschen behalten ihre Einsamkeit für sich. Einsame Menschen sprechen nicht über ihre Gefühle. Sie teilen sie nicht mit anderen. Wenn uns das Gefühl der Einsamkeit erfasst sind wir nicht laut, sondern leise, wir sind gelangweilt und unruhig. Das Unglück nimmt seinen Lauf. Denn durch das Hineinfressen der Probleme und verdrängen der eigenen Gefühle wird es schlimmer statt besser. Herz und Seele werden schwer. Wir benutzen sie quasi als Müllhalde, ohne uns dessen bewusst zu sein. Unsere Scham und unsere Schuldgefühle verstärken sich.

«Dabei wollte ich nur einen Weg aus der Einsamkeit finden und auf positives Denken umschalten».

«Es liegt ja an mir, was ich daraus mache. Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.»

Doch genau das gelingt uns meistens nicht.

Empathie, Verständnis, Gleichwertigkeit, Geduld und Liebe sind in solchen Prozessen wichtige Anker

Oft arrangieren wir uns mit dem Gefühl der Einsamkeit und doch quälen wir uns mit den Folgen. Werden wir durch unsere Einsamkeit überwältigt, fragen wir nach dem Sinn des Lebens. Können wir diese Frage nicht beantworten, schwindet unsere Lebendigkeit plötzlich oder schleichend. Ein Zustand der Leere bleibt und wir sind wie ausgehöhlt. Die Depression hat uns erfasst. Bei jüngeren Menschen kann Einsamkeit in aggressive Ausbrüche nach Aussen münden. Davon kann ich ein Lied singen. Das Schämen für die eigenen Gefühle birgt ein Leben in Unzufriedenheit. Durch die einhergehenden Schuldgefühle kann es zu Fremd- und Autoaggression kommen.

Hör in dich hinein und nimm an!

Im Laufe meines Lebens finden sich unzählig viele einsame Momente, in denen mir Kraft und Muse fehlten. Doch irgendwann ist das Leiden so gross, das ich beginne eine Verbindung zu mir aufzubauen. Auf meine Bedürfnisse zu achten und vor allem wieder einen Zugang zu meinen Gefühlen zu schaffen. Meine innere Stimme um Rat zu fragen und mich der Situation sprichwörtlich zu ergeben, zu akzeptieren und aufhören zu kämpfen. Ich stelle fest, dass ich mich selbst ausgegrenzt hatte. Wenig bis keine privaten Kontakte mehr nach aussen pflegte. Ich bin in meinem Pflichtbewusstsein verankert und habe den Zugang zu mir verloren, nur um bei anderen anzukommen, systemkonform zu werden und Anerkennung zu erhalten. Oft bin ich im Aussen, opfere mich auf, geh über Grenzen und achte dabei auf alle anderen, nur nicht auf mich. Selbst die Dinge, die mir einst so wichtig waren, verloren ihren Glanz. Ich hatte für die Menschen, welche mir tatsächlich wichtig waren irgendwann auch keine Muse mehr. Meine negativen Gedanken umfassten mein ganzes Leben. Selbst die Frage nach dem Sinn des Lebens liess mich lange Zeit nicht los. Ich bin einsam und leer. Diesen Ansatz nehme ich für mich, um mich aus meiner Lage zu befreien. Die schmerzliche Selbsterkenntnis und das Akzeptieren der Situation sind Grundlage für jeden weiteren Schritt Richtung Selbstbestimmung. In dieser Phase bin ich zwar allein, doch nicht mehr einsam. Durch die Stille, die Ruhe, das bewusste Einräumen von Zeit für mich, bin ich in der Lage, meinem inneren Kern näher zu kommen. Denn nur, wenn ich weiss wie ich ticke, kann ich etwas unternehmen. Durch ehrliches Verständnis für sich selbst und die Annahme der Situation weichen wir langsam dem Gefühl der Einsamkeit. Weil wir spüren, dass wir nicht alleine sind. Wir haben in jedem Moment uns selbst. Und wenn wir uns nun aufrichten, sehen wir was uns gegeben ist.

Misstrauen ist unser Schutzpatron!

Im nächsten Schritt nehme ich den Kontakt zu anderen Menschen auf. Über die Augen, über Berührung, über Gesten und Sprache. Diese Anfangs eher schwierige Übung wurde im Laufe meines weiteren Lebens zur Gewohnheit. Es macht mir immer weniger Schwierigkeiten in Kontakt zu treten. Dieser «kleine» Schritt war für mich not-wendig, um aus der Falle des Alleinseins und der Einsamkeit zu treten. Mein Misstrauen ist dadurch nicht weg, es ist vielleicht etwas weniger präsent. Wir können unser Misstrauen nicht wegmachen. Das zu denken, ist Selbstbetrug. Denn wir leben immer noch mit unseren Erfahrungen, durch die wir vieles erlebt und gelernt haben. Misstrauen hatte seinen Sinn und bleibt sinnvoll. Aufgrund unserer Enttäuschungen, Erfahrungen und Kränkungen brauchen wir jeden Schutz, um uns vor neuem Leid zu bewahren. Hier ist es wichtig zu verstehen, das unser Misstrauen gut ist. Ein Wechsel der Perspektive hilft für das eigene Verständnis und die Akzeptanz für uns und auch für andere. Wenn du dich einmal an der Herdplatte verbrannt hast, gehst du mit ihr viel achtsamer um, als zuvor. Und genauso verhält es sich mit deinem Misstrauen.

Es gibt nur einen Weg: Durch das Misstrauen hindurch.

Und … trotzdem ist es wichtig, das wir wieder lernen zu vertrauen, wenn wir nicht einsam bleiben wollen. Es gibt keinen Weg aus dem Misstrauen heraus, es gibt nur einen durch das Misstrauen hindurch. Hierfür ist es wichtig herauszufinden, woran wir unser Vertrauen für jemanden festmachen. Wir dürfen auf Entdeckungsreise gehen und kommen uns so wieder etwas näher. Anhaltspunkte für das Schenken unseres Vertrauens oder auch nicht, können Mimik, Gestik, Klang der Stimme, Körperhaltung, Gespräche, Einstellungen usw. sein. Wenn wir uns entschliessen diesen Weg zu gehen, werden wir merken, dass wenn wir einerseits unser Misstrauen ernst nehmen und gleichzeitig experimentieren, probieren, testen und uns dem Weg des Kontaktes wagen, sich neue Türen für Begegnungen öffnen. Ich möchte euch an dieser Stelle bitten, den Kontakt nicht sofort wieder abzubrechen, wenn euch euer Misstrauensmindfuck heimsucht. Gib dem Vertrauen eine Chance und suche dir Beweise für deine Entscheidung. Wahre Verbindungen brauchen Zeit.

Stimulation von aussen ist eine Kurzzeitpflege des Egos

Durch die vielen Jahre des Alleinseins und der Einsamkeit habe ich verstanden wie wichtig Gemeinschaft ist. Wir wissen die Dinge und Personen erst zu schätzen, wenn wir sie nicht haben. Gemeinschaft ist etwas sehr wichtiges, etwas Fundamentales. Sich der Gemeinschaft, einer Gruppe, einem Partner oder einen Freund voll und ganz zugehörig zu fühlen, ist ein tolles Gefühl. Leider können das nicht sehr viele. Wir meinen, wir brauchen nur die Stimulation von aussen, um glücklich und erfüllt zu sein. Doch meiner Ansicht nach ist das nur eine Stellvertretung für das, was sie wirklich wollen und eine Kurzzeitpflege des Egos. Dass diese Einstellung nicht gesund ist, muss ich wohl nicht weiter ausführen.

Mit einem offenen Blick öffnest du Tür und Tor

Im Laufe meines beruflichen Lebens habe ich gelernt, den Menschen in die Augen zu schauen. Denn durch die Augen erkennst du das Herz. Mit einem offenen Blick öffnest du Tür und Tor. Zugegeben im Alltag lässt nicht jede Situation dies zu. Doch ein offener Blick zur Begrüssung, im Vorbeigehen, in der Mittagspause dem Kollegen ein Lächeln zu schenken etc. sind kleine, machtvolle Augenblicke durch die wir viel bewirken, in uns und anderen. Die Qualität des Blickes ist entscheidend.

Um so mehr Wertschätzung wir uns selbst geben, desto grösser ist die Wertschätzung auch nach aussen. Durch das Umsetzen der genannten Punkte erreichen wir letztendlich, das wir nicht in der Einsamkeit verharren, sondern auch gern allein mit uns sind und so den Weg in ein friedvolles, erfülltes und glückliches Leben erschaffen.

Alleinsein ist das Gegenteil von Einsamkeit

Wenn wir allein sein können, erleben wir das Gegenteil von Einsamkeit. Alleinsein ist kein Gefühl, es ist ein Zustand. Wir spüren Fülle, Freude, Frieden und Freiheit. Ich erinnere mich an einen Urlaub, als ich das erste mal allein nach London flog. Jeder erzählte mir, dass ich das nicht machen könne, es sei zu gefährlich, so allein, als Frau und überhaupt …. . Diese Stadt zu besuchen war schon lange ein Wunsch von mir. Doch bis dato dachte ich noch, «Allein in den Urlaub, das geht doch nicht.» Schliesslich bin ich es gewohnt mit anderen in den Urlaub zu reisen. Doch irgendetwas in mir sagt: «Katja, ist dein Wunsch und der hat nur etwas mit dir zu tun!»

Verändere deine Perspektive!

Als ich mich dafür entschieden habe, ist es zunächst einmal ungewohnt und zugleich aufregend. Das positive Gefühl, meinen Traum zu erfüllen, beflügelt mich. Es fühlte sich gut und richtig an. Ich habe Vertrauen in mich und das Leben. Ich bin mir sicher, es wird herausragend. Die 14 Tage in London verändern meine komplette Sichtweise auf das Thema «Alleinsein». Ich war zwar schon des Öfteren allein unterwegs, doch in London passierte etwas magisches mit meinen neuronalen Verknüpfungen. Ich erlebe Fülle, Frieden in mir, das Gefühl der Freiheit und Freude. Das Leben ist mir zu getan. Die tiefe Erkenntnis das Alleinsein nicht schlimm ist, sondern etwas förderndes und dem Menschen zugewandtes hat mich persönlich sehr verändert. Es weckt Muse, Kreativität, es ebnet den Weg in die Stille, es bringt dich näher zu dir, ins Jetzt und Hier, es ist entspannend und bietet dir Glückseligkeit. Um nur einiges zu nennen.

Die Muse im Alleinsein ähnelt einer Offenbarung

Ich bin glücklich, zufrieden und vor allem stolz auf mich. Es liegt allein in unserer Verantwortung den Weg aus der Einsamkeit zu finden und letztendlich auch zu gehen. Um sich im Alleinsein zu finden ist der Weg durch die Angst, durch dein Misstrauen, der Weg durch den Schmerz unabdingbar. Meine Erkenntnis liegt darin, dass ich weiss, das ich mir selbst genug bin, um das zu tun, was ich tun möchte. Im Alleinsein oder mit anderen. Diese Entscheidung stärkt mich bis heute und war/ist immer noch richtungsweisend für mein Leben.

Wir haben es natürlich selbst in der Hand, wie wir mit dem Gefühl der Einsamkeit umgehen. Wir können in der Einsamkeit verharren oder uns ihr stellen. Ich lade dich ein, dein Gefühl der Einsamkeit ernst zu nehmen und in diesem die Möglichkeit der Veränderung zu entdecken. Allein sein zu können, ohne einsam zu sein ist ein Geschenk.

 

herzliche Grüsse ♥

dein Coach Katja

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Mein Name ist Katja (Gründerin der Ganz oder gar nicht - Methode). Und ich verstehe dich und dein Gedankenmindfuck sehr gut. Denn auch ich selbst habe die Erfahrung gemacht, wie es ist das eigene Leben stets nach Anderen auszurichten, mich im Kreis zu drehen und selbst zu vergessen. Das Ergebnis? Ich lande auf der Strasse, nahm Drogen, wurde krank und wusste nicht mehr wer ich war. Doch ich schaffte es aus diesen Teufelskreis hinaus und ....
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